Burgen, Ruinen, felsen

 

Der Regionale Naturpark Vosges du Nord bildet zusammen mit dem auf deutscher Seite liegenden Naturpark Pfälzerwald das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord.

Namensgeber war Vosegus, der keltische Gott des Waldes und der Jagd.

 

Bizarre rote Sandsteinfelsen und wildromatische Burgruinen verstecken sich in den Kegelbergen, bewachsen mit ursprünglichen Mischwädern aus Buchen und Tannen.

Nirgendwo im deutschsprachigem Raum gibt es eine solche Burgendichte wie wir sie im Wasgau und den nördlichen Vogesen finden, 50 davon in unserer direkten Umgebung.

Im Mittelalter gehörte dieses Gebiet zum Kernland des damaligen Königreiches, was den niederen Adel dazu bewegte, hier ihre Herrschaftssymbole zu errichten.

Die Buntsandsteinfelsen waren besonders als Materiallieferant und auch als optimaler Standort für derartige Bauwerke geeignet.

 

château du Petit Arnsbourg

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Erstmals wurde PETIT ARNSBOURG im Jahre 1335 erwähnt, als die Brüder von Wasigenstein die Burg von der Abtei Weißenburg als Lehen erhielten. Sie diente damals als reiner Herrensitz mit einigen Besitzerwechseln.

Um das Jahr 1485 erhielten die Grafen von Zweibrücken-Bitsch die Burg. Unter deren Herrschaft wird die Kleine Arnsburg umgebaut und erweitert.

Während des Dreißigjährigen Krieges wird die Burg zerstört und nie wieder aufgebaut.

Von der Ruine aus genießen wir einen herrlichen Blick auf unser Obersteinbach.


Château Fort Wasigenstein

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WASIGENSTEIN erhebt sich auf zwei hervorragenden Felsen, die ein Spalt trennt, der östliche Fels trägt die Alte Burg, auch "Groß Wasigenstein " genannt, der westliche Fels die Neue Burg "Klein Wasigenstein". Wann genau die Erbauer mit ihrem Projekt starteten ist historisch nicht belegt. Aus Urkunden geht hervor, daß im Jahre 1270 die Brüder von Wasigenstein Besitzer der Burg waren, die auch die Erweiterung "Klein Wasigenstein" mit einem Wohntum errichteten.

In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Besitz wegen Erbansprüchen und Verpfändungen mehrfach, WASIGENSTEIN wurde immer wieder belagert und stark zerstört. Im 16. Jahrhundert ist sie bereits unbewohnbar. Die Artillerie des Sonnenkönigs beschleunigt 1676 ihren Verfall. Ende des 19. Jahrhunderts wird der Wasigenstein als historisches Monument eingestuft und kommt in den Besitz des Staates.

Erhalten sind Treppen, in den Stein gemauerte Säale und eine Zisterne.

WASIGENSTEIN gilt als Schauplatz des Nibelungenliedes.


ChÂteau de LÜtzelhardt

... wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg steht sie dort.

(August Becker)

 

Die Burg wurde im 12. Jahrhundert durch die Herren von Lützelhardt erbaut und wurde als "Castrum Lüzelnhart" 1250 in einer Beschreibung des Klosters Stürzelbronn erwähnt. Streitigkeiten der Burgherren mit der umliegenden Bevölkerung waren Anlass, daß 1397 Straßburger Truppen die Burg niederbrannten, danach wurde sie wieder aufgebaut. Die Burg blieb trotz vieler Konflikte bewohnt.

Bereits um 1600 wird Lützelhardt als Ruine bezeichnet und wird im Dreißigjährigen Krieg vollends zerstört. Ende des 19. Jahrhunderts wird die Ruine als klassisches, geschütztes Denkmal eingestuft. Heute ist die Lützelhardt Eigentum des französischen Staates.


Château du Schœneck

Die Schœneck ist der schönsten Burgruinen im Elsass, sie liegt in 380 Meter Höhe auf dem Schönecker Schloßberg im Winecker Tal. Die Burg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Dienste der Hohenstaufer erbaut. Rudolf von Habsburg ließ die als Raubritternest gefürchtete Burg im Jahr 1280 zerstören, in den kommenden Jahrhunderten wurde sie zu einer Festung umgebaut.

Mit seinen starken Mauern überstand sie unbeschadet den Dreißigjährigen Krieg und diente als Zufluchtstätte für die umliegende Bevölkerung. Ende des 17. Jahrhunderts zerstörten Truppen des französischen Generals Montclar die Burg vollständig.Schöneck wurde nie wieder aufgebaut und verfiel vollends.

Im Jahre 1820 ging die Ruine mit den umliegenden Waldungen in den Besitz der Industriellenfamilie de Dietrich über.

Seit 2003 kümmert sich die "Association Cun Ulmer Grün" um den Erhalt der Ruine.


Château DE FLECKENSTEIN

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1898 wurde das Schloss Fleckenstein zum Denkmal und 1919 wurde die Ruine in Staatsbesitz. Es wurde nach 1870, um 1908 und 1958 renoviert. Der Fleckenstein steht auf einem Sandsteinfelsen in 338 Metern Höhe. Die Burg hatte eine Höhe von 30 Metern, eine Länge von 90 Metern und eine Breite zwischen 10 und 15 Metern. Die Burg Fleckenstein wurde ursprünglich im romanischen Stil gebaut und hat die Form eines Bootes, die Burg hat ein System, das das Wasser aufnimmt und in die oberen Stockwerke bringt.
Die Ruine befindet sich derzeit in staatlichem Besitz und ist für Besucher geöffnet.
Sehr lohnenswert für den Enthusiasten!


Ligne Maginot

Fort de Schoenenbourg war das am meisten bombardierte Fort der Maginot-Linie. Mehr als 3000 Bomben und Granaten geschlagen.
Am 14. Mai 1940 wurde es von der deutschen Artillerie schwer beschossen. Trotz aller Auswirkungen hatte die Festung kleinere Schäden, keine Waffe wurde beschädigt und sie widerstanden dem Feuer. Bis zum Waffenstillstand gelang es ihnen, den Feind aufzuhalten, 6 Tage später mussten sie auf schriftlichen Befehl ihre Waffen niederlegen.

Einen Besuch wert!